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Leben und Wohnen im Alter Als Persönlichkeit respektiert |
| Oft passiert es ganz plötzlich, dass die
Eltern oder nahe Verwandte pflegebedürftig werden. Man steht vor einer völlig neuen,
bisher unbekannten Situation. Selbst ist man berufstätig und die betroffenen Angehörigen
wohnen weit entfernt. Und das sind längst nicht die einzigen Probleme. Denn oft mangelt
es nicht am Wollen, selbst zu helfen, sondern das eigene Können setzt Grenzen. Wer hat
das Fachwissen, pflegebedürftigen Senioren die entsprechenden Hilfen zu geben, wer kann
sie am besten medizinisch betreuen? So schwer es den meisten auch fällt, das Pflegeheim ist oft der einzige Weg. |
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| Um so wichtiger ist es, ein Heim zu
finden, in dem sich Fachkräfte - im Idealfall unterstützt durch ehrenamtliche Helfer -
fürsorglich, liebevoll und kompetent um die ihnen anvertrauten Senioren kümmern. Ein
Heim, das mehr bietet als Unterbringung und das Notwendigste an Betreuung. Ein Heim, in
dem die Würde der Menschen bis zum Tod respektiert wird, und in dem die elementaren
Bedürfnisse der Bewohner nach Wertschätzung, Sicherheit und Geborgenheit zu jedem
Zeitpunkt gestillt werden. Was also tun? go longlife! will dazu beitragen, Einrichtungen zu finden, in denen man seine Angehörigen gut aufgehoben weiß, bei denen man ein gutes Gefühl hat. Deshalb stellen wir laufend vorbildliche Pflegeheime vor und zeigen, worauf bei der Auswahl zu achten ist. |
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Das Marienheim in Kempten - eine Einrichtung mit besonders breitgefächertem Angebot, als Garant für die bestmögliche Wohn- und Lebenssituation, fürs Sich-Wohlfühlen seiner Bewohner. |
| Bei uns stehen die alten und pflegebedürftigen Menschen mit all ihren Schwächen und Einschränkungen im Mittelpunkt. Wir respektieren ihre Persönlichkeit, betont Dipl.-Gerontologe und Dipl.-Sozialökonom Philipp Prestel. Der 36-jährige ist seit 11 Jahren Geschäftsführer des Marienheims, das im Südosten der Stadt Kempten (Allgäu) in einem wunderschönen großen Park gelegen ist. | |
| 1879 vom damaligen Stadtkaplan Josef Landes gegründet, sollte das Marienheim ursprünglich ledige Fabrikarbeiterinnen, die zur Arbeit nach Kempten kamen, beherbergen und unterstützen. Erst in den 30er Jahren ging man allmählich zur Altenbetreuung über. Wer sich das Marienstift nun als ein altehrwürdiges Gebäude vorstellt, irrt gewaltig. Längst ist das alte Bauwerk zwei neuen, modernen Gebäuden gewichen, eines im Jahr 1972, das andere 1999 erbaut. Die beiden Häuser wurden durch ein gemeinsames Foyer und einen zentralen Gemeinschaftsbereich miteinander verbunden. | |
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Moderne Wohnformen |
| Insgesamt sind 90 Einzelzimmer und 25
Zweibettzimmer vorhanden. Neben stationärer Betreuung haben die Bewohner/-innen die
Möglichkeit, in Wohngruppen mit jeweils 15 Personen zu leben. Mit dieser Lebensform will
man weg vom klassischen Altenheimtouch, weg von Strukturen wie Organisations- und
Versorgungseinheit. Die unterschiedlich großen Gemeinschaftsräume sind wohnlich und
bequem ausgestattet mit altersgerechten, variablen Möbeln, Sitzgruppen und Tischen. Die Kurzzeitpflege kann genutzt werden, wenn beispielsweise pflegende Angehörige dem Pflegebedürftigen vorübergehend nicht zur Seite stehen können. Während ihres Aufenthalts im Marienheim wird alles getan, damit sich die Gäste wohl fühlen. 15 Plätze stehen in der Wohnanlage zur Verfügung. Auch wird den Angehörigen Beratung zu den Themen ganzheitliche Betreuung und Pflege angeboten. |
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| Breitgefächerte Therapiemöglichkeiten | |
| Den Bewohnern bietet sich ein breites Therapiespektrum, wie Aktivierungs- und Entspannungsbad, Musiktherapie, Lagerung und Mobilisation nach Bobath, psychomotorisches Training, Konzentrations-/Gedächtnistraining und sogar ein Realitätsorientierungstraining. | |
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Überprüfter Qualitätsstandard |
| Heimleitung und Mitarbeiter setzen sich für eine dauerhaft hohe Qualität des Angebotes ein, damit die Bewohner sich wohlfühlen. So werden in Zusammenarbeit mit dem Heim- und Angehörigenbeirat jährlich Zufriedenheitsbefragungen durchgeführt, um Qualität und Angebot des Hauses zu gewährleisten und weiterzuentwickeln. | |
| Statt einer ISO-Zertifizierung arbeitet das Marienheim mit dem Heimverband Schweiz zusammen. Das QAP, ein Qualitätssystem für Alten- und Pflegeheime, wurde von Univ. Prof. Dr. Karl Frey aus Zürich auf Grundlage des Europäischen Qualitätsmodells EFQM in Zusammenarbeit mit dem Heimverband entwickelt und wird in vielen Einrichtungen in der Schweiz und Österreich angewandt. Wir haben, so Prestel, im Januar 2000 nach umfangreichen Assessments und einem darauf aufbauenden Benchmarketing mit den Ergebnissen guter Einrichtungen die QAP-Stufe 1 erfolgreich absolviert. | |
| Qualifizierte Mitarbeiter | |
| Das sorgsam ausgewählte Personal wird zu Gunsten seiner persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung gefördert, man sorgt für gute Arbeitsbedingungen, arbeitet zielorientiert und kooperativ zusammen. Das Team besteht aus 135 Kräften, 78 davon sind im Pflegedienst. Mit 58% examinierten Kräften liegt das Marienstift über der vom Heimgesetz vorgeschriebenen Mindestquote von 50%. | |
| Enger Kontakt zur Außenwelt | |
| Das Haus ist nicht von der Öffentlichkeit abgeschirmt, im Gegenteil. Man arbeitet mit anderen Diensten und Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen, Behörden, Pfarrgemeinden, Vereinen und anderen Gruppen konstruktiv zusammen. Vor einigen Jahren wurde ein Freundeskreis gegründet. Seit 3 Jahren besteht eine Hospizgruppe. Enger Kontakt wird zur Pfarrgemeinde und dem Krankenpflegeverein St. Mang, dem Lions Club und dem örtlichen Kindergarten gepflegt. Viermal jährlich gestalten die Kleinen bunte Nachmittage mit Theater-, Musik- und Tanzaufführungen. | |
| Für die nötige Abwechslung stehen Vorträge, Film- und Diaschauen auf dem Programm, die allen Interessierten offen stehen. Wer mag, kann an Ausflügen (z.B. zur Landesgartenschau, zum Forggensee, nach Oberstdorf u.v.m.) teilnehmen. Auch das eigene Seniorenurlaubshaus im Westallgäu wird häufig frequentiert. Aus Trient, Kemptens Patenstadt, hatte sich im letzten Jahr Besuch im Marienheim angesagt. Während des Aufenthalts kam es zu einem angeregten Erfahrungsaustausch zwischen den Senioren. Leider können wir längst nicht alle Projekte durchführen, bedauert Prestel, aber im Rahmen unserer finanziellen Mittel streben wir das Bestmögliche an. | |
| Das Leitbild des Hauses: |