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Schach
Zug für Zug Spaß und Spannung |
| Schachecke
Nr. 1 von Dr. Wolfgang Baumeister |
| „go longlife!” – das wünscht der
Schachspieler seinem König in jeder Partie; zumindest soll er länger
standhalten als sein andersfarbiger Kontrahent. Dieser reizvolle
Überlebenskampf der Schachkönige wird seit dem Mittelalter als
europäisches Kulturgut, als “Probierstein des Gehirns” (Goethe) und
als eines der interessantesten Hobbies für Jung und Alt geschätzt. Schachspielen fördert erwiesenermaßen Intelligenz und Kreativität bei Jugendlichen und hält als echte lifetime-„Sportart” in besonderem Maße lange den Geist fit und lebendig: durch die Anstrengung zielgerichteten Denkens, durch die Freude am unendlich vielfältigen und schönen, am logischen, oft aber auch unerwartet paradoxen Geschehen auf den 64 Feldern, durch die Anspannung im Wettkampf und durch den sozialen Kontakt mit anderen Schachfreunden. Was liegt also näher, als künftig eine Schachecke einzurichten, die den Schachfreunden unter den Lesern regelmäßig ein paar “Knacknüsse” aus der Welt des Schachs serviert? Das Konzept sieht vor, in buntem Wechsel Aufgaben aus gespielten Schachpartien und sog. “Schachprobleme” (künstlich konstruierte Stellungen mit einer bestimmten Zielforderung – z.B. “Weiß setzt matt in 2 Zügen” – und eindeutigem Lösungsweg) vorzuführen. |
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Auch in der
Weltliteratur hat das Schachspiel seinen Niederschlag gefunden: Goethe
sah darin einen „Probierstein des Gehirns“ und
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Der Schwierigkeitsgrad ist so
bemessen, dass ein durchschnittlicher Hobbyspieler die Lösung “vom
Diagramm weg” selbst finden oder den im gleichen Heft beschriebenen
Lösungsweg und Spielverlauf gedanklich nachvollziehen kann. Vielleicht sind Sie neugierig zu erfahren, wer (mit welchem schachlichen Background) Ihnen da künftig als “Schachexperte” gegenübertritt. Mein Name ist Dr. Wolfgang Baumeister, 59 Jahre, Beruf Chemiker. Schon seit dem 10. Lebensjahr der Faszination des Schachspiels erlegen, laufe ich nun ein halbes Jahrhundert “mit einem Brett vor dem Hirn” herum. Nach einigen “Lehrjahren” beim Vater trat ich schon als Pennäler in die Mannschaft des Schachclubs Füssen ein und kämpfte für sie und mit ihr ca. 15 Jahre lang in der Schwabenliga I und II. Mit 15 Jahren begann ich die ersten Schachprobleme in Lokalzeitungen zu lösen und korrespondierte in meiner Studentenzeit jahrelang als Problemlöser und -komponist (ca. 15 publizierte “Urdrucke”) mit den Problemredakteuren der “Deutschen Schachblätter”. Während meiner späteren Berufszeit betätigte ich mich 25 Jahre lang in der Sportgemeinschaft des Bayerischen Umweltministeriums als Gruppenleiter “Schach”. Gelegentlich übte ich mich auch als Blind- und Simultanspieler. |
| Genug der Vorrede – Vorhang auf für Schachaufgabe Nr. 1: | |
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In dieser Übungspartie aus meiner “Lehrzeit”
zog mein Vater als Schwarzer in Erwartung baldigen Damentausches “endspielgerecht”
Ke7 ? (anstatt z.B. kurz zu rochieren). Warum war das ein tödlicher
Fehler? Hier ist die Lösung. |
| Gestützt auf vielseitige Erfahrungen und eine langjährige Dokumentation meiner schachlichen “Geisteskinder”, hoffe ich, Ihnen, liebe Leser, Anregendes bieten zu können. Über Kommentare, Wünsche, Anregungen, Kritik oder schachliche Beiträge freue ich mich, da sie dazu beitragen, mein Angebot optimal auf Sie abzustimmen (Zuschriften unter Stichwort “Schachecke” an die “go longlife!”-Redaktion). |