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Fit wie ein Fisch im Wasser
Aqua-Fitness – macht Spaß und trainiert |
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Nehmen Sie an einem Kurs teil oder probieren Sie unsere Übungen einfach beim nächsten Schwimmbadbesuch aus: Für die Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur: Arme mit oder ohne „Paddles“ weit durch das Wasser führen, die Handflächen zeigen beim Öffnen der Arme nach außen und beim Schließen nach innen. |
Wasser – das nasse Element – gehört von Anfang an zu unserem Leben. Das Ungeborene schaukelt sanft im Bauch der Mutter. Auch nach der Geburt fühlen sich Babys in diesem – ihnen vertrauten – Element pudelwohl. Völlig sorglos plantschen sie im Wasser herum. Und legt man einen Säugling ins Wasser, führt er von alleine Schwimmbewegungen aus, unter Wasser hält er die Luft an. Diese lebensnotwendigen Reaktionen sind nicht erlernt, sondern angeboren, das richtige Verhalten scheinbar selbstverständlich. Mit zunehmendem Alter verlieren wir aber mehr und mehr diesen unbeschwerten Umgang mit Wasser, viele Menschen werden regelrecht wasserscheu. Dabei ist Schwimmen und Bewegung im Wasser eine der gesündesten Möglichkeiten, sich fit und gesund zu halten… |
| Aqua-Fitness – Optimales Training im Wasser | |
| Es ist sicher kein Zufall, dass Leistungssportler aller Sportarten ihre Kondition und Technik im Wasser in Hochform bringen. Im Wasser lässt es sich hervorragend und zugleich gelenkschonend trainieren. Dabei ist das Verletzungsrisiko äußerst gering. Doch nicht nur die Profis haben ihr Fitnesstraining ins Wasser verlegt. Immer mehr Menschen entdecken die Vorteile des Aquatrainings, das seine Ursprünge in der seit Jahren bekannten und bewährten Wassergymnastik hat. Im Unterschied zu den sehr einfachen Bewegungsformen der Wassergymnastik, wie Hüpfen, Federn und Laufen mit oder ohne Armbewegungen, beinhaltet Aqua-Fitness, wie häufig alle Trainingsformen (Aqua-Jogging, Aqua-Aerobic, Aqua-Fitness-Training und Aqua-Power-Training) zusammen genannt werden, viele verschiedene Übungselemente und -zusammenhänge. Die Bewegungen, die gegen den Widerstand des Wassers durchgeführt werden, verbrauchen nicht nur extrem viele Kalorien, das Wassers wirkt in vielerlei Hinsicht positiv auf den gesamten Körper. So ermöglicht sich ein optimales ausgewogenes und gesundes Training. | |
| Das Geheimnis des Aquatrainings | |
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Das Geheimnis des Trainings im nassen Element liegt in der fast tausendmal größeren Dichte des Wassers gegenüber der Luft. Während die kraftintensiven Bewegungen gegen den Widerstand des Wassers vielerlei Muskeln gleichzeitig trainieren, übt das Wasser eine entspannende Massagewirkung aus, der Gleichgewichtssinn wird trainiert und die Orientierungsfähigkeit geschult. Der Wasserdruck beeinflusst außerdem den gesamten Organismus positiv, der Atem wird tiefer, der Rücktransport des Blutes wird unterstützt und die Arbeit des Herzens verbessert. Das Wasser bremst jede Bewegung stark ab, weshalb auch die Verletzungsgefahr so gering ist. Durch den Auftrieb werden Gelenke, Muskeln, Wirbelsäule und Bandscheiben entlastet. Schwerelosigkeit und Bremswirkung ermöglichen es auch Patienten mit Schmerzen, sich leicht und schonend zu bewegen. Nirgends schmelzen Pfunde so schnell, verschwindet Cellulite so sichtbar, bauen sich Muskeln so auf, wächst die Ausdauer so spürbar, wie beim Aquatraining. |
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Schonend und effektiv in jedem Alter |
| Ob alt oder jung, beleibt oder dünn, gut trainiert oder unsportlich, Aqua-Fitness ist für jeden geeignet. Sogar – oder gerade – bei verschiedenen körperlichen Beschwerden wie Übergewicht, Osteoporose, Verschleißerscheinungen der Gelenke, Rückenbeschwerden, Venenleiden, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Haltungs-, Muskel- oder Bindegewebsschwächen – die Gymnastik im Wasser kann die Beschwerden wesentlich lindern und wird deshalb vielfach in der Rehabilitation eingesetzt. | |
| Vorsicht Muskelkrampf! Ist man die Bewegung gegen den Wasserwiderstand nicht gewöhnt, kann es zu Muskelkrämpfen kommen. Dann heißt es : Ruhe bewahren, tief durchatmen, an den Beckenrand gehen und den Muskel dehnen. Ist der Krampf vorbei, kann man weiter trainieren. |
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| So macht Aquatraining jedem Spaß | |
| Auch wenn Schwimmen nicht jedermanns Sache ist,
Aqua-Fitness macht fast jedem Spaß. Vor allem in der Gruppe und unter
fachmännischer Anleitung lernt man schnell, wie die einzelnen
Bewegungsabläufe funktionieren. Damit Sie sich auch im Wasser wohl
fühlen, ist es ratsam, gut sitzende Badekleidung zu tragen und keine
Schminke aufzulegen, die verlaufen kann. Die Wohlfühltemperatur des Wassers sollte zwischen 28° und 33° liegen. Die Wassertiefe kann variieren – hüft- oder brusttief. Aber auch ohne Bodenkontakt ist Aquatraining möglich. Anschließend tut es gut, Chlor- oder Salzwasser abzuduschen, sich einzucremen und in warme, schützende Kleidung zu schlüpfen. |
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Das ist beim
Aquatraining zu beachten: |
| Die verschiedenen Trainingsformen: | |
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| „deep water running“ – Urlaubsvergnügen mit dem „Aquajogger“ Probieren Sie’s doch einfach mal im Urlaub am Meer aus! „deep water running“ (im tiefen Wasser laufen) mit einem tragenden „Aquajogger“ um den Bauch ist das ein ganz besonderes Erlebnis! Herrlich, wie das Wasser trägt! Der Gürtel hält einen wie einen Sektkorken an der Oberfläche. Man läuft, leicht vorgebeugt mit angespannten Bauchmuskeln, die Ellbogen leicht angewinkelt, durchs Wasser. Doch seien Sie achtsam beim Training: auch wenn man es nicht gleich spürt, ist das Laufen im Wasser ziemlich anstrengend. Wichtig auch: erkundigen Sie sich in fremden Gewässern über etwaige Strömungen. | |
| Angebote nutzen | |
| In den meisten öffentlichen Schwimmbädern bieten die örtlichen Volkshochschulen Aquatrainingskurse an. Fragen sie dort oder bei Schwimmvereinen nach. Wassergymnastik ist im Programm eines jeden Kurortes enthalten und wird in vielen Urlaubsorten angeboten. Einzelne Krankenkassen übernehmen im Rahmen der Förderung von Präventivmaßnahmen einen Teil der Teilnehmergebühren und Materialkosten für Wirbelsäulen- und Gelenkgymnastik. | |
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Brigitte Scholz |
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Buchtipps zum Thema Internet unter www.dsv.de findet sich ein Link auf „Wassergymnastik“ |