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Brasilien
Entdeckungsreise im Land der Lebensfreude |
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Grandiose Landschaften und faszinierende Kontraste offenbart der fünftgrößte Staat der Erde seinen Gästen: undurchdringbare Regenwälder am Amazonas, saubere Traumstrände am Atlantischen Ozean, afrikanische Kultur in Bahia sowie die moderne Metropole Rio de Janeiro am Fuße des legendären Zuckerhutes. Brasilien hat viele Gesichter und ein Herz aus impulsiver Lebensfreude. Die „calor humana“, die menschliche Wärme und Herzlichkeit der Brasilianer steckt an und bezaubert. | ||||||||||
| Rio de Janeiro – Lebensfreude unter dem Zuckerhut | |||||||||||
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"Sieben Tage brauchte der liebe Gott, um die Welt zu
erschaffen, zwei davon allein für Rio!" Das brasilianische
Sprichwort huldigt selbstbewusst der Schönheit der Stadt. Die Metropole
liegt eingebettet in eine wunderbare Landschaft: Sandstrände säumen
die tropischen Buchten, denen kleine Inselschwärme vorgelagert sind,
und über Rio de Janeiro erheben sich die steilen grünen Felsen, denen
die Stadt ihre einmalige Lage verdankt. Schon beim Anflug auf Rio wird dem Besucher klar, warum diese Stadt zu den faszinierendsten Metropolen der Erde zählt. Der Corcovado, die Christus-Statue, nimmt mit ausgebreiteten Armen die Reisenden aus aller Welt in Empfang, und dies 713 m hoch über der Stadt. Vom Gipfel des Corcovado sowie vom bekanntesten Wahrzeichen Rios, dem Zuckerhut, eröffnet sich ein imposanter Rundblick auf die quirlige, pulsierende Großstadt. Es empfiehlt sich, bei Tageslicht mit der Gondel hinaufzufahren und erst bei Einbruch der Dunkelheit zurück, denn den Sonnenuntergang und das unübersehbare Lichtermeer zu erleben, gehört sicherlich zu den Höhepunkten einer Brasilienreise. Im Zentrum kontrastieren zahlreiche postmoderne Gebäude, wie die Catedrale Metropolitana, mit dem Kolonialstil der Altstadt. Kleine Geschäfte und Boutiquen säumen die Gassen des kolonialen Viertels und laden zu einem Bummel durch Galerien, Modegeschäfte und zu einem kleinen exotischen Imbiss in einem der charmanten Restaurants ein. Rio war 125 Jahre lang Brasiliens Hauptstadt und im Grunde hat sich daran nie etwas geändert. Hier atmet nach wie vor die kulturelle Seele des Landes, dessen Prachtbauten, Museen, Theater, Kirchen und Klöster verstreut im Stadtkern liegen. Rio de Janeiro ist unbestritten auch das Zentrum der Körperkultur. An den berühmten Stränden von Copacabana oder Ipanema räkeln sich sonnenhungrige und sportbegeisterte Badegäste gleichermaßen im herzerfrischenden Durcheinander von Sambaklängen aus Transistorradios, Wellenrauschen und Lachen. |
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Carneval do
Brasil – die große Sambashow in Rio Die Stadt pulsiert, fiebert und drängt sich am wiederkehrenden Höhepunkt des Jahres hin zur Avenida de Marquês de Sapocaí. Rio schwingt in einem Meer aus heißen Sambarhythmen und aufpeitschenden Trommeln. Für den Festzug, der jedes Jahr unter einem bestimmten Motto steht, arbeiten und üben die Sambaschulen das gesamte Jahr. Tausende von Tänzern bewegen sich an den vier tollen Tagen vor Aschermittwoch ekstatisch auf den Straßen bis ins Sambódromo, den von riesigen Zuschauertribünen gesäumten Paradeplatz. Erotisches Ambiente mischt sich mit überschäumender Lebensfreude. Die Akteure wie auch die Zuschauer müssen schon eine gute Kondition mitbringen, denn wer alle Sambaschulen sehen möchte, muss zwei Nächte durchhalten. |
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Das donnernde Naturwunder |
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Nur etwa zwei Flugstunden von Rio entfernt, stürzen die
größten Wasserfälle der Welt, die Foz do Iguaçú, in lautem Getöse
durch eine wilde tropische Waldlandschaft. Kilometerweit sind die
Wassermassen des Naturspektakels an der Grenze zu Paraguay und
Argentinien zu hören. Je nach Jahreszeit sind es bis zu 300 einzelne
Wasserfälle, die sich zu einem riesigen Schild vereinigen, um aus einer
Höhe von einhundert Metern in die Tiefe zu stürzen. Ein
Fußgängersteg führt den vor kalten Duschen kaum gefeiten Besucher
ganz nah an dieses Naturschauspiel heran. Der aufsteigende Sprühdunst
hüllt die Schlucht in einen feinen Nebel, über dem stets ein fotogener
Regenbogen thront. Bevor die Wasserfälle 1542 von Spaniern entdeckt wurden, rankten sich schon indianische Mythen um die Foz do Iguaçú. Die Caingangues- Indianer glauben, dass sich hier ein verzweifelter Gott vor enttäuschter Liebe bis zum Kopf in die Erde vergraben und dabei die gewaltige Schlucht erschaffen hat. Die Iguaçú- Fälle sind heute eine Stätte des UN-Weltkulturerbes. |
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Praktische
Informationen
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Das Land am großen Strom |
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| Die Regenwälder Amazoniens bedecken etwa 40 Prozent der
Fläche Brasiliens. Sie sind der Lebensraum für etwa 1800 Vogelarten
und 250 Tierarten, die hier oft ihren letzten Rückzugsraum gefunden
haben. Der Amazonas ist mit einer Länge von 6.575 km der längste Strom
unseres Planeten und allein zehn der größten Flüsse speisen das
riesige Flusssystem. Trotz dieser Superlative ist das gigantische
Ausmaß dieses einmaligen Naturraumes kaum zu begreifen. Manaus, die legendäre Kautschukmetropole am Rio Negro und Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, bietet den idealen Ausgangspunkt für einen Ausflug in die ursprüngliche Dschungellandschaft. Das Herz der Stadt ist unbestritten das "Amazonas-Theater" von 1896, dessen stolze Renaissancefassade mitten im Urwald recht bizarr und unwirklich erscheint. Mit komfortablen Motorbooten können die Besucher auf den verschlungenen Netzen kleiner Flussläufe immer tiefer in den üppigen Urwald eindringen und diesen Naturraum hautnah erleben und erkunden. Unter fachkundiger Führung lässt sich zwischen den Urwaldriesen die einmalige Vegetation, die verschwenderische Schönheit der Natur und manch ein exotisches Insekt oder Reptil aus der Nähe bestaunen. Lediglich einen Tagesausflug von Manaus flussaufwärts ereignet sich ein einmaliges Naturschauspiel, bei dem die dunklen Gewässer des Rio Negro sich mit den hellen des Rio Solimões wie in einem gigantischen Marmorkuchen mischen. Inmitten dieser Flusslandschaft treiben kleine Seen und Inseln, an deren einsamen Stränden die Ruhe und Abgeschiedenheit fernab der Zivilisation den Besucher bezaubern und den Alltag in weite Ferne rücken lassen. |
| Multikulturelle Gaumenfreuden | |||||||||||||||||||
| Wie sollte es im multikulturellen Brasilien auch anders
sein: Es gibt keine landestypische Küche, dafür aber eine bunte
Vielfalt an regionalen Gerichten. Eine brasilianische Spezialität aus
dem Süden des Landes ist das "churrasco" - gegrillte zarte
Fleischstücke, die von einem langen Spieß direkt auf den Teller
geschnitten werden. Das populärste Gericht der Brasilianer ist die
"fejoada", ein Eintopf aus reichlich fetten Fleisch- und
Wurstsorten sowie Speck und Bohnen. Nördlich von Rio entzücken köstliche Fischvariationen den Gaumen: Austern, Krabben, Langusten, Krebse und einheimische Süß- und Salzwasserfische. Vor allem in Bahia werden diese frischen Köstlichkeiten mit Kokosmilch, Palmöl und scharfem Pfeffer kredenzt. Auf den Speisekarten der Restaurants und Garküchen wird man unweigerlich mit dem afrikanischen Ursprung der Bewohner Bahias konfrontiert. Hier finden sich Gerichte mit Okraschoten, Maniok, Yams, Erdnüssen und Pfeffersauce. Ein überaus gesunder Hochgenuss sind die leckeren frisch gepressten Fruchtsäfte, die an den kleinen Verkaufsständen an fast jeder Straßenecke angeboten werden. Dabei reicht die Palette von Zitrusfrüchten zu Mango oder Passionsfrucht, aber auch Früchte, die man noch nie gesehen hat oder deren Namen man hier zum ersten Mal hört, werden zu exzellenten erfrischenden Vitamindrinks zerkleinert. |
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Ein Jahrmarkt für alle Sinne | ||||||||||||||||||
| Bahia, der Bundesstaat im Nordosten Brasiliens, ist für
sich schon eine Reise wert. Die Vielfalt dieses Landstriches ist
schlicht unglaublich: lange Strände, Dünen, warmes Wasser, blauer
Himmel, koloniales Erbe, afrikanische Traditionen, exotische Früchte
sowie Musik und Tanz.Salvador de Bahia, die erste Hauptstadt Brasiliens,
ist ein Juwel der Kolonialarchitektur, reich an Kulturschätzen,
Palästen, Kirchen und Klöstern, die auf einem Hochplateau über der
Baía de Todos os Santos liegt und über den Atlantischen Ozean blickt.
Die portugiesischen Seefahrer brachten nicht nur den europäischen
Baustil mit in die Neue Welt, sie trieben auch Hunderttausende von
Sklaven aus Afrika auf die Zuckerrohrfelder des Landes. Diese Mischung
aus den unterschiedlichsten Kulturen verleiht heute der Stadt ein
einzigartiges Flair. Der afrikanische Einfluss prägt vor allem die
Küche und die Musik in Brasiliens Norden: Durch die Gassen Salvadors
vibrieren allabendlich die Klänge der afrobrasilianischen Livebands,
während in den Straßenlokalen die typischen exotisch- würzigen
Gerichte der afrikanischen Einwanderer serviert werden. Ihren
lebendigsten Ausdruck findet die afrikanische Kultur in den religiösen
und rituellen Traditionen. Der Capoeira beispielsweise ist ein
besonderer brasilianisch-afrikanischer Kampftanz, bei dessen
akrobatischen Drehungen und Sprüngen die Gegner sich nicht berühren.
Auch der Geisterglaube ist fest verwurzelt in der multikulturellen
Gesellschaft Bahias. Die nach einem verbreiteten naturreligiösen Kult
benannten "Macumba-Läden" bieten ein reichhaltiges Repertoire
an Räucherwerk, Ketten, Figuren und Glückssymbolen für spiritistische
Sitzungen, wie dem Candomblé, bei dem die Tänzer durch Trommeln und
Gesang in einem Trancezustand ihren Gottheiten huldigen. So vielfältig wie die Landschaften, so zahlreich sind die Möglichkeiten, Brasilien kennen zu lernen. Ob auf einer Entdeckungsreise im Amazonasurwald, hoch oben auf dem Zuckerhut, an den goldenen Stränden Bahias oder angesichts der tosenden Iguaçu-Fälle - Brasilien verzaubert die Sinne und präsentiert einen einzigartigen landschaftlichen und kulturellen Reichtum. |
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Bettina Forst |
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| Reiseinformationen Es gibt derzeit keine offizielle Vertretung der Brasilianischen Fremdenverkehrsbehörde in Deutschland. Auskünfte erteilen:
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| Umfassende Informationen zu Brasilien als Reiseland finden Sie unter www.brasilien.de Weitere Quellen:
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Brasilianische
Fluggesellschaften:
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| Reisebüros
und Veranstalter mit Schwerpunkt Brasilien Adressen und Kontakte in Deutschland:
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Deutschprachige
Reisebüros und Veranstalter in Brasilien:
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| HOTELS |
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Reiseführer:
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Reiseliteratur:
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