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DIE EIGENE HOMEPAGE |
| Sie wissen, was das Internet ist und Sie navigieren im World Wide Web wie ein Kapitän auf hoher See? Auch der Gedanke, selbst eine eigene Homepage zu entwickeln, hat möglicherweise im Geist schon Formen angenommen: Sie wollen über das Netz etwas verkaufen, Sie haben eine Idee und möchten die Menschheit daran teilhaben lassen oder im Netz einfach nur mit "dabei sein". Dann ist die Zeit reif, sich das Rüst- und Werkzeug für eine eigene Homepage zu verschaffen. | |
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Ob Sie es glauben oder nicht: Nehmen Sie zuallererst Papier und Stift zur Hand! |
Man braucht: mindestens einen Block
Papier... Wie und womit fängt man nun die eigene Homepage an? Als erstes brauchen Sie, wie ein guter Architekt, Block und Stift, um zu planen, wie Ihre Homepage aufgebaut sein wird und welches Erscheinungsbild sie haben soll. Außerdem sollten Sie sich von vorn herein klar darüber sein, wen sie ansprechen möchten, was ihre Homepage enthalten soll, wie viele Seiten sie haben wird und auf welche Art und Weise der Besucher sich auf Ihrer Homepage bewegt. Schauen Sie sich zuerst so viele Webseiten wie möglich an und notieren Sie sich Besonderheiten oder skizzieren Sie sich die "Grundrisse" besonders schöner Seiten. Ist der Internet Explorer auf Ihrem PC installiert, haben Sie zudem die wunderbare Möglichkeit, den "Quelltext" einer Webseite, die Ihnen vielleicht besonders gut gefällt einzusehen. Dazu brauchen Sie nur "Ansicht" - "Quelltext" anzuklicken und schon haben Sie - nach dem ersten Schrecken, den Ihnen die kryptisch erscheinenden Inhalte wahrscheinlich einjagen - einen Eindruck, wie der Inhalt einer Homepage in HTML aufgebaut ist. |
| HTML, GoLife, Dreamweaver,
Frontpage .... Die Sprache, in der Webseiten für das Internet geschrieben werden, ist "HTML". Dies ist jedoch nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen wird, eine Programmiersprache, sondern eine Auszeichnungssprache (HyperText Markup Language). Sie beschreibt die logischen Bestandteile eines Dokuments. Erfunden hat sie 1988 Tim Berners-Lee, ein Mitarbeiter eines Forschungsinstituts in Genf. Zugegeben - ein HTML-Text sieht verwirrend aus, aber es schadet nicht, vor dem Einstieg in die komfortableren Gestaltungsprogramme das Grundgerüst der Webseitengestaltung kennen zu lernen. Wenn Sie später dann einmal mit GoLife, Frontpage, Dreamweaver oder ähnlichen Programmen arbeiten, brauchen Sie bei einfachen Homepages Ihre Texte und Bilder nur noch zu platzieren, die einzelnen Seiten zu verlinken, als Web-Dokument zu exportieren und abzuspeichern. |
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| Kleines Web-Ein-mal-Eins Wichtig ist zu wissen, dass das HTML-Dokument, auch Webseite genannt, grundsätzlich aus vier HTML-Befehlen, so genannten "Tags", aufgebaut ist: |
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| <html> .... </html> Dieser Befehl umschließt das Dokument und teilt dem Browser mit, dass es eine HTML-Datei ist. <head> .... </head> Das ist der Dateikopf, <title> .... </title> hier steht der Dokumenttitel,, <body> .... </body> im Dateirumpf stehen die Informationen. Alle Befehle beginnen mit einer Anfangsmarke und enden mit einer Endmarke. |
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Um sicher zu gehen, dass eine Webseite von allen Computersystemen gelesen werden kann, sollte sie idealerweise mit einem Editor geschrieben sein. Der Editor ist ein Textbearbeitungsprogramm mit sichtbaren Formatierungsanweisungen für HTML-Texte. Mit diesem Programm erstellte Seiten haben außerdem den Vorteil, sie problemlos mit anderen Programmen weiter bearbeiten zu können. |
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| Möchten Sie es gleich einmal selbst
ausprobieren? Dann tippen Sie doch folgende Hyroglyphen in Ihren
Text-Editor (den finden Sie unter Start, Programme, Zubehör, Editor): <html> <head> <title>go longlife!</title> </head> <body> <h2 align=”center”> ... ab 50 erst jung!</h2> </body></html> Danach speichern Sie das neue Dokument beispielsweise unter „golong.htm“. Die Endung .htm gibt dem Computer dann die Information, dass es sich um eine Internet- Seite handelt, genauso wie beispielsweise .doc für ein Word-Dokument steht. Wenn Sie sich die Seite anschauen möchten, dann gehen Sie offline in den Internetexplorer, öffnen, durchsuchen... und schon haben Sie eine Webseite, die zwar nur aus den vier Wörtern „... ab 50 erst jung!“ besteht und den Titel „go longlife!“ trägt, aber immerhin.... |
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Einige Programme zur Webseitengestaltung gibt es als so genannte "Freeware", die man kostenlos aus dem Internet herunter laden kann. Andere sind als "Shareware" erhältlich. Dies bedeutet, dass sie eine bestimmte Zeit lang genutzt und getestet werden können. Nach Ablauf dieser Frist muss ein Registrierungs-Code gekauft werden, oder das Programm wird ungültig. Eine Möglichkeit seine ersten Gehversuche als Webgestalter zu machen, bieten auch die beiden Internetprogramme Netscape und Mozilla über ihren jeweiligen "Composer". Beide Programme können kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden. Wichtig ist vor allem bei Mozilla, das gesamte Paket herunter zu laden. |
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| Was Sie als nächstes brauchen Sie haben also nach der Planung und Informationssammlung mit Hilfe eines Handbuches mit der Erstellung Ihrer Webseite per Editor oder mit einem Webseiten- Erstellungsprogramm begonnen. Sie kontrollieren das abgespeicherte Ergebnis immer wieder über die Vorschau oder den Internet Explorer, der Ihnen Ihre Seiten so zeigt, wie sie im Internet erscheinen. Das Ganze nimmt allmählich Gestalt an. Jetzt machen Sie sich Gedanken, wie Ihre Seite ins Netz kommt. Um Ihre Webseiten auf den Server, den virtuellen Parkplatz für Homepages, zu bringen, verwenden Sie entweder den Platz, den Ihnen Ihr Provider (Dienstanbieter) bereits reserviert hat oder Sie mieten bei einem Web Host (zum Beispiel Puretech, Strato etc.) einen Server-Platz an. Um Ihre Seite endgültig ins Netz zu stellen, müssen Sie Ihre Dateien per "file transfer protokol" ins Web schieben. Dazu benötigen Sie ein FTP-Programm, das Sie kostenlos aus dem Internet downloaden können. Sicher haben Sie sich auch schon einen Domainnamen (die Internetadresse) ausgesucht und können auf den Seiten Ihres Web Hosts testen, ob Ihr Wunschname überhaupt noch frei ist. Wenn zum Beispiel: www.muellers-homepage.de schon vergeben ist, können Sie beispielsweise auf www.muellers-homepage.org ausweichen. |
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| Keiner besucht mich... Wenn Sie nun erwarten, dass die Leute sich auf Ihre Webseite stürzen, Ihnen Glückwunsch-Mails schicken oder Ihr Lager leer kaufen, sind Sie auf dem Holzweg. Erst müssen Sie die Buschtrommeln schlagen! Das heißt, Sie sollten Ihre "Url" (der Name Ihrer Seite) bei den Suchmaschinen und Webverzeichnissen, wie Yahoo, Altavista oder Google bekannt machen. Bei manchen kostet der Eintrag etwas, viele gibt es noch kostenlos. Ein anderer Weg möglichst schnell bekannt zu werden ist, sich mit anderen, bereits gut besuchten Webseiten verlinken zu lassen. Wie das geht? Am besten suchen Sie sich zunächst Seiten heraus, die sich mit dem gleichen Themenbereich befassen wie Ihre Seite. Dann nehmen Sie Kontakt mit dem Webmaster dieser Seite auf und bieten ihm einen Link-Austausch an. |
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| Tipps und Tricks Natürlich ist es sehr reizvoll, seine eigene Website ohne jegliche Vorkenntnisse zu bauen. Doch ehrlich: ein kleiner Schnupperkurs schadet selbst begabten Freaks nicht! Dort erfahren auch alte Hasen immer noch eine Menge Tipps und Tricks. |
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| Rosi Jarmer-Burgmair |
| Buchtipps: Lassen Sie erst mal die komplizierteren Fachwerke beiseite und lesen Sie eines dieser einfacheren Einsteigerbücher. Hier wird alles Schritt für Schritt erklärt: |
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| Downloads: Downloadmöglichkeiten für das Programm Mozilla gibt es beispielsweise hier: http://www.computerbase.de/downloads/software/browser/mozilla/ Netscape kann unter folgender Adresse downgeloaded werden: http://wp.netscape.com/de/download/download_n6.html?cp=djudep2 Ein FTP-Programm, mit dem Sie Ihre Seiten dann ins World Wide Web stellen, finden Sie unter: http://www.ftp-uploader.de/ftp-download.php4 Bitte beachten Sie bei sämtlichen Downloads von Programmen die Sicherheits- und Nutzungsbedingungen der jeweiligen Hersteller. |