Hightechsystem Gleichgewicht




Ablagerungen in den Gefäßen können zu einer Mangelversorgung der am Gleichgewichtssinn beteiligten Organe führen.

Bild: Spiral-Computertomographie: Arterie von innen, Ablagerung

Durchblutung hat zentrale Bedeutung
Durchblutung der Organe, die am Gleichgewichtssinn beteiligt sind – also Auge, Ohr und Gehirn –, die Ursache von Schwindel. Ablagerungen in den Gefäßen, wie sie bei einer allgemeinen Arteriosklerose entstehen, führen oft zu Gefäßverengungen und Durchblutungsstörungen. Eine Unterversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen von Augen, Ohren und Gehirn und damit eine Beeinträchtigung der Nervenzellfunktionen sind häufige Folgen. Dadurch kann vor allem Schwankschwindel entstehen, der langsam beginnt und mit Schweißausbrüchen, Übelkeit und einem Schwarzwerden vor den Augen verbunden ist.

Zusammenspiel der Organe und Systeme
durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Organe und Systeme gesteuert: Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr ist ein kompliziert aufgebautes System, dessen tausende von Sinneszellen ständig Impulse an das Kleinhirn weitergeben. Die Augen spielen eine große Rolle bei der Wahrnehmung unserer Bewegungen im Raum. Die aufgenommenen Informationen werden zur Verarbeitung an das Gehirn übermittelt. Weitere Signale werden permanent von den Muskeln und Gelenken an das Gehirn gesendet: Sie melden eine Anspannung der Muskeln und die Stellung der Gelenke und geben dem Gehirn so Auskunft über die Körperhaltung und -lage im Raum. Nur, wenn all diese Systeme einwandfrei zusammenarbeiten, können wir das Gleichgewicht halten und uns normal bewegen. Schon die Störung eines einzigen Teils des Netzwerkes kann alles ins Wanken bringen.
 


Sauerstoff im Gehirn

  Insbesondere das Gehirn ist auf eine ständige optimale Versorgung angewiesen. Schließlich verbraucht es als „Schaltzentrale“ für alle wichtigen Vorgänge in unserem Körper über 25 % des im Blut transportierten Sauerstoffs. Eine Mangelversorgung kann im Bereich des Gehirns zu Funktionsbeeinträchtigungen führen: Schwindel, aber auch Ohrgeräusche, eine Verschlechterung des Sehvermögens sowie der Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit können die Folgen sein.
 


Ginkgo-Extrakt ist wirksam gegen Schwindel

  Eine mangelhafte Durchblutung, verbunden mit einer ungenügenden Energieversorgung dieser Systeme, ist in vielen Fällen an der Entstehung von Schwindel mit beteiligt. Liegt eine Durchblutungsstörung etwa durch Arteriosklerose vor, kann ein durchblutungsfördernder Ginkgo-Extrakt, wie die Pflanzenarznei Craton, einen Rückgang des Schwindels bewirken. Die Wirkstoffe aus den Blättern des Ginkgo-biloba-Baumes verbessern die Durchblutung der feinen Gefäße. Das wirkt sich positiv auf die Funktion und Koordination des Gehirns und die für das Gleichgewicht verantwortlichen Sinnesorgane aus. Es empfi ehlt sich, Craton über sechs bis acht Wochen kontinuierlich einzunehmen. Hat sich die Schwindelsymptomatik gebessert, ist regelmäßige und ausreichende Bewegung angesagt, um weiteren Gefäßverengungen entgegenzuwirken. Bauen Sie außerdem Stress ab, essen Sie viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, wenig tierisches Fett und mehr pflanzliche Öle, Fisch sowie Nüsse. Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter Wasser, Früchtetee oder Saftschorle und vor allem: Versuchen Sie, mit dem Rauchen aufzuhören. Nikotin verursacht Ablagerungen und verengt die Gefäße.
  Wirkstoffe aus den Blättern des Ginkgo-biloba-Baumes verbessern den Blutfluss in Gehirn, Ohr und Auge. Durchblutungsbedingter Schwindel, verursacht durch Gefäßverengungen, kann damit gut therapiert werden.


Ausgabe 1 / 2006