Aktuelle Finanztipps
Höchste Rendite, kein Risiko, jederzeit verfügbar, zudem noch steuerfrei – das wäre die optimale Geldanlage. Doch Sie wissen, dass es das nicht gibt. Sie müssen daher Prioritäten setzen. Was ist Ihnen das Wichtigste: Rendite? Verfügbarkeit? Sicherheit?
Vorteilhafte Geldanlagen
Eine wertbeständige Kapitalanlage sind Immobilienfonds. Ein offener Immobilienfonds bietet die Möglichkeit, Anteile jederzeit kaufen und wieder verkaufen zu können. Der Einstieg ist bereits mit geringem Startkapital möglich. Vorsicht ist bei geschlossenen Immobilienfonds geboten, denn hier besteht weder ein Anspruch auf Rückgabe der Anteile oder Auszahlung, noch werden sie von Investment-Gesellschaften vertrieben und unterliegen auch keinerlei staatlicher Aufsicht.

Eine weitere Form der Geldanlage sind Immobilienaktienfonds. Hier investieren die Anbieter nicht wie bei den Immobilienfonds unmittelbar in Immobilien, sondern in Aktien. Die Fondsmanager kaufen Anteile von Unternehmen, deren Kerngeschäft im Immobilienbereich liegt. Das sind etwa Gesellschaften, die neue Wohnquartiere und Büros planen oder Gebäude vermieten, verwalten und verkaufen. Für Menschen ab 50 Jahren stellt die Immobilienaktie bezüglich ihres stabilen Ertragsfundaments und der guten Wachstumsdynamik eine geeignete Form der Geldanlage dar. Neu ist in diesem Bereich der Fidelity Global Property Fund (WKN A0H0WB). Die Zeitschrift „Capital“ sowie die Ratingagentur Standard & Poor´s verlieh dem Investment zum 3. Mal in Folge 5 Sterne als beste Fondsgesellschaft Europas.

Zu einem optimalen Investment gehören heutzutage auch Bundesschatzbriefe. Beim Typ A beträgt die Laufzeit 6 Jahre, die Zinsen werden jährlich an den Anleger ausbezahlt. Auf Wunsch kann auch eine Wiederanlage der Zinsen in neue Bundesschatzbriefe vereinbart werden. Bei Bundesschatzbriefen des Typs B beträgt die Laufzeit 7 Jahre. Danach gibt es den vollen Kaufpreis zurück, und die Zinsen mit Zinseszinsen werden ausbezahlt. Nach Ablauf des ersten Laufzeitjahres kann man Bundesschatzbriefe täglich zurückgeben. Auch eine Übertragung auf Dritte (z. B. Enkel) ist möglich.


   Dietmar Kern


Ausgabe 2 / 2006