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Herz-Kreislauf-Risiken:
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In der letzten Ausgabe von go longlife! haben wir erklärt, warum das innere Bauchfett gefährlich ist und weshalb Sie nicht nur das Gewicht, sondern auch den Bauchumfang kontrollieren sollten. Wir stellten Ihnen die vier Faktoren vor, die Ihr Herz betreffen: Blutfette, Blutzucker, Bluthochdruck und Bauchumfang. Wir fragen heute: Welchen Einfluss haben diese Faktoren auf das Herz-Kreislauf-Risiko? Blutfette: Das Gleichgewicht muss stimmen Die freien Fettsäuren, die das innere Bauchfett produziert, stören den Fettstoffwechsel: Die Menge an „gutem Cholesterin“, dem HDL, sinkt. Die Menge an „schlechtem Cholesterin“, dem LDL, und an Neutralfetten, den Triglyzeriden, steigt. Wenn das Gleichgewicht zwischen den Fetten nicht mehr stimmt, kann das gute Cholesterin das schlechte nicht mehr ausreichend abtransportieren. Das HDL-Cholesterin schützt nicht mehr, das LDLCholesterin lagert sich in den Arterien ab und verstopft sie nach und nach. Die Organe werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Diesen Prozess nennt man Arteriosklerose, der an den Herzkranzgefäßen einen Infarkt und an Hirngefäßen einen Schlaganfall auslösen kann. Blutzucker: Diabetes schädigt die Gefäße Zu viel inneres Bauchfett macht es auch wahrscheinlicher, Diabetes zu bekommen. Dabei gerät der Kohlenhydratstoffwechsel durcheinander. Der Zucker, den wir mit der Nahrung aufnehmen, wird nicht mehr in die Körperzellen aufgenommen und dort verbraucht. Die hohe Zuckerkonzentration schädigt ebenfalls die Gefäße und bringt dadurch Herz, Nieren, Nerven, Augen und weitere Organe in Gefahr (siehe auch Artikel Diabetes). Bluthochdruck: Mehr Pump-Leistung mit Folgen Der Zusammenhang von zu viel innerem Bauchfett und Bluthochdruck ist weniger gut erforscht. Sicher ist jedoch, dass das Herz von Übergewichtigen mehr Blut durch den Körper pumpen muss. Dadurch steigt der Druck in den Gefäßen, was diese ebenfalls schädigen kann. Bauchumfang: Regelmäßig richtig messen Über die Messung des Bauchumfangs haben Sie eine einfache Möglichkeit, ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko zu erkennen. |
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Wie
messen Sie den Bauchumfang richtig? Mit
einem
Maßband Im
Stehen mit
freiem Oberkörper In
der Mitte
zwischen unterem Rippenbogen und
Beckenkamm In
leicht
ausgeatmetem Zustand |
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Mit der Risiko-Drehscheibe testen Die Initiative „Bauchumfang ist Herzenssache“ hat die „Risiko-Drehscheibe“ entwickelt, in der Sie alle vier Faktoren einstellen können. Die Drehscheibe zeigt Ihnen dann Ihr persönliches Risiko: Ein rotes, volles Herz signalisiert ein geringes Risiko. Bei mehr Weißanteil ist Ihr Herz-Kreislauf-Risiko erhöht. |
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Die
Risiko-Drehscheibe und weiteres Informationsmaterial können
Sie
kostenlos bestellen beim: Initiativenbüro „Bauchumfang ist Herzenssache“, Postfach 13 01 20, 50495 Köln, Fax: 01805 68 58 61 Hotline: 01805 688560 (Mi. 15.00 -17.00 Uhr), info@Bauchumfang-ist-Herzenssache.de, www.Bauchumfang-ist-Herzenssache.de. |
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In der nächsten Ausgabe von go longlife! lesen Sie, wie Sie Ihre Herzgesundheit verbessern können. |
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Karin
Franke
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