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Steigende Temperaturen - angenehmes Raumklima |
Temperaturen über 30 Grad sind keine Seltenheit mehr. Sollten die Klimaforscher Recht behalten, dann müssen wir uns in Zukunft regelmäßig auf extreme Klimasituationen einstellen. Doch was für den Grillabend oder andere Freizeitaktivitäten unter freiem Himmel willkommen ist, wird beim Schlafen oder im Gästezimmer unter dem Dach schnell unangenehm. Anhaltend hohe Temperaturen über 35 Grad und hohe Luftfeuchte trüben bei vielen Menschen zumindest teilweise die Sommerfreuden. Schweißperlen auf der Stirn, ein "schlappes" Gefühl und Mattigkeit sind die Folgen. Während die Leistungsfähigkeit eines Menschen bei einer Effektivtemperatur von 19 Grad bei 100 Prozent liegt, sinkt sie bis zu einer Temperatur von 33 Grad kontinuierlich auf 50 Prozent ab. Damit Sie auch an heißen Tagen leistungsfähig sind, gut schlafen können und sich in den eigenen vier Wänden rundum wohl fühlen, sollte die Wärme möglichst draußen bleiben. Was also tun, um auch im Sommer ein angenehmes Raumklima zu gewährleisten? |
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Verschatten
und richtig lüften Grundsätzlich gilt ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip: Soll es im Haus kühl sein, darf die Hitze nicht eindringen. Verschatten und richtiges Lüften lautet die Devise: Am besten frühmorgens und spätabends die Räume lüften und an heißen Tagen tagsüber die Fenster und Türen geschlossen halten, um eine angenehme Temperatur in den Räumen zu erhalten. |
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Die
Wärme abfangen Der Schutz vor der prallen Sonne ist am wirksamsten, wenn die Sonnenstrahlen bereits vor der Hausfassade und den Fensterflächen abgefangen werden. Dafür bieten sich bewegliche Blenden wie Markisen, Roll- oder Fensterläden an. Außen liegende Roll- oder Fensterläden sind wirksamer als innen angebrachte Jalousien, Rollos und Vorhänge, denn sie schirmen die Sonnenstrahlen außerhalb des Raumes ab. Vorrichtungen, die auf der Innenseite des Fensters angebracht sind, können die Wärme erst abwehren, wenn sie schon im Raum ist. So entsteht ein Wärmestau zwischen Fenster und Schutz: die Wärme gelangt dann – etwas verzögert – doch in den Raum. Grundsätzlich reflektieren außen angebrachte Sonnenschutzvorrichtungen die Sonne am besten, wenn ihre Flächen hell und mit Metall beschichtet sind. Beim Neubau ist es empfehlenswert, auf starre Blenden wie außen liegende Balkone oder lange Dachüberstände zu achten. Auch diese fangen die Sonnenstrahlen ab, bevor sie an die Fassade gelangen. |
![]() In Wintergärten, retten Markisen oder Sonnenschutzglas das Raumklima. |
Für Fenster in
Dachflächen mit Ost-,
West-, oder Südausrichtung und bei fest verglasten
Wintergärten ist
Sonnenschutzglas eine optimale Möglichkeit, die einstrahlende
Sonnenwärme abzuwehren. Dieses besondere Glas schützt
vor Wärme, das
Licht wird jedoch hereingelassen. Auch eine natürliche Beschattung durch Laubbäume oder begrünte Fassaden sorgt für kühle Wände. Besonders effektiv: wilder Wein. Er hat gegenüber immergrünem Efeu den Vorteil, dass er im Sommer Schatten spendet und im laublosen Winter die wärmende Sonne auf die Fassade strahlen lässt. |
Tipps
zum Schutz vor Hitze im Überblick Morgens
und abends durchlüften Tagsüber empfiehlt es sich, die Fenster geschlossen zu halten. Morgens und am späten Abend sollten die Räume gut durchgelüftet werden. Vor
Sonne schützen Außen liegende Roll- oder Fensterläden sind wirksamer als Jalousien, Rollos und Vorhänge, die auf der Innenseite des Fensters angebracht sind. Natürlicher
Sonnenschutz Laubbäume, Weinlaub- oder Efeu-Bewuchs der Fassade sind ein besonders empfehlenswerter Sonnenschutz. Das
Gebäude abschirmen Balkone, lange Dachüberstände oder Markisen fangen die Sonnenstrahlen bereits vor der Hausfassade ab. |
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Lüftungsanlagen sorgen für Frische Wer bei großer Hitze einen Ventilator einschaltet, verwirbelt nur die warme Luft im Raum. Besser sind mechanische Lüftungsgeräte. Sie saugen Luft von draußen an und kühlen diese. Verbrauchte Luft führen sie wieder ins Freie ab. Für einzelne Wohnräume sind Fenster- oder Wandlüfter geeignet. Bei Einfamilienhäusern – insbesondere in Energiesparhäusern – sorgen zentrale Lüftungsanlagen für frische, kühle Luft. Besonders energiesparend arbeiten sie mit Wämerückgewinnung. So kann zum Beispiel ein Erdwärmetauscher die Zuluft bereits im Erdreich vorkühlen. Dabei wird die angesaugte Frischluft durch ein Erdrohr geleitet, das in etwa zwei Meter Tiefe im Erdreich vor dem Haus verlegt wird. Dank der tieferen Temperaturen im Erdinneren kommt die Frischluft um einige Grade kühler im Haus an. Und damit lässt sich auch tagsüber ein angenehmer Kühleffekt in allen Räumen erzielen. |
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Klimaanlagen
immer besser Aus den Pkws neueren Baujahrs ist die Klimaanlage inzwischen nicht mehr wegzudenken und auch in den eigenen vier Wänden erledigt sie denselben effektiven Dienst gegen die Hitze. Eine Klimaanlage kann – im Gegensatz zum Lüftungsgerät – die Luft nicht nur kühlen, sondern reguliert zusätzlich die Raumluftfeuchte. Einige Produkte sind durch eine eingebaute Wärmepumpe besonders komfortabel, denn sie können nicht nur die schnelle Kühlung, sondern auch bei Bedarf eine rasche, zusätzliche Beheizung eines Raumes gewährleisten. Klimageräte verbessern das Raumklima und filtern zusätzlich Gerüche sowie Staub und Pollen aus der Luft, was besonders Allergiker aufatmen lässt. |
| TIPP
Bei Fertighäusern in Leichtbauweise sind Klimaanlagen besonders sinnvoll, da sie sich schneller aufwärmen als Häuser mit massiven Wänden aus Stein. |
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Überlegte Wahl des Raumklimageräts Der Kauf eines Klimageräts sollte wohl überlegt sein, denn es verbraucht viel Strom. Nur wenn Sommernachtauskühlung, Verschattung und Lüftung nicht helfen, die Wohnung kühl zu halten, ist das Mittel der Wahl die Klimatisierung. Wie Kühlschränke und Waschmaschinen besitzen Klimageräte für den Hausgebrauch ein EU-Energielabel. Klimageräte der Klasse A verbrauchen am wenigsten Strom. Neben dem Stromverbrauch sollten Sie beim Kauf auch auf den Geräuschpegel der Geräte achten und vergleichen. Verbraucherschützer raten übrigens nur bedingt zum Einsatz von Klimageräten aus dem Baumarkt. „Geräte für den Privatgebrauch, die sich in erschwinglichen Preislagen bewegen, führen die angesaugte Wärme meist über einen Schlauch nach draußen“, meint die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Der Abluftschlauch wird häufig durch ein gekipptes Fenster geführt – die offene Stelle im vermeintlichen Kühlsystem. Denn durch ein geöffnetes Fenster kann wieder warme Luft eindringen. Ein Kreislauf beginnt, der meistens die Energiekosten erhöht und selten wirklichen Nutzen stiftet.“ Lassen Sie Ihr Klimagerät am besten vom Klimafachhandwerker einbauen, denn es bedarf auch aus hygienischen Gründen einer regelmäßigen Wartung. |
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Weitere
Informationen: Bundesindustrieverband
Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. Frankfurter Straße 720-726 , 51145 Köln (Porz/Eil), Tel. 02203 93 59 30, Fax: 02203 9 35 93 22 Fachinstitut
Gebäude-Klima e.V. Danziger Str. 20, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 5 44 98, Fax: 07142 6 12 98 Bundesverband Rolladen
+ Sonnenschutz e. V. Hopmannstraße 2 , 53177 Bonn, Tel. 0228 95 21 00, Fax: 0228 32 80 99 |
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Horst Peter Wickel Claudia Hilgers |
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| Tipps
und Neuheiten: |
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Rund
um Markise und Jalousie Hochwertige Qualität lebt länger Markisen müssen intensiver Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und extremen Temperaturunterschieden standhalten. Achten Sie daher beim Kauf auf bestmögliche Qualität, die sich auf Dauer bezahlt macht. Neu auf dem Markt ist eine Markise, deren konstruktive Teile, die unmittelbar dem Wetter ausgesetzt sind, aus Edelstahl gefertigt werden (ES-X von Markilux). Hightech kommt bei der Oberflächenveredelung der Metallteile und des Tuches zum Einsatz: Nanopartikel machen die Materialien wasserabweisend und unempfindlich gegen Schmutz. Zeitgesteuerte Jalousien Tagsüber außer Haus? Wer lässt die Jalousien runter, wenn etwa nur die Westseite nachmittags ein Wärmeproblem darstellt? Die Räume sollen aber zur restlichen Tageszeit für Pflanzen oder Tiere Tageslicht erhalten. Hier kann eine automatische Jalousiesteuerung helfen. Der Timer Universal von Jung bietet die Möglichkeit, bis zu 18 unterschiedliche Fahrzeiten festzulegen, außerdem reguliert die Astrofunktion je nach Jahreszeit, wann die Jalousien herunterfahren oder sich heben. |
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Angenehmer
Sommer unter dem Dach Wer im Dachgeschoss wohnt und mit VELUX Dachfenster-Systemen ausgestattet ist, kann dem Hochsommer gelassen entgegen sehen. Effektiven Hitzeschutz bieten außen liegende Rolläden oder Markisen. Diese sind passgenau auf die bekannten Dachfenster abgestimmt und lassen sich schnell und einfach, auch nachträglich vom Innenraum aus, montieren. Mehrfacher Schutz mit Rollläden VELUX Dachfenster-Rollläden verhindern, dass zu viel Sonnenenergie das Dachfenster erreicht und dahinter liegende Dachräume aufheizen kann. Sie bieten komplette Verdunkelung und erhöhen mit ihren ausgeschäumten Lamellen zudem den Lärmschutz. Darüber hinaus trotzen sie nicht nur Hagel, sondern auch Einbrechern. Und im Winter halten sie die Wärme im Raum. Elektro-Rollläden mit Funkfernbedienung sind bereits ab 299 Euro erhältlich. |
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Außen-Markisen
mit Fernbedienung Effektiven Hitzeschutz bieten auch VELUX Außen-Markisen, denn sie halten rund 80 Prozent der energiereichen Sonnenstrahlen vom Fenster fern. Dennoch gelangt durch ihr netzartiges, wetterbeständiges High-Tech-Material immer noch reichlich Licht in die Wohnung. Und für frische Luft und guten Ausblick ist auch gesorgt, denn Markisen erfüllen selbst bei geöffneten Fenstern ihren Zweck. Sie werden per Hand oder mit der Fernbedienung gesteuert und sind sogar mit Solarantrieb erhältlich. |
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Dachwohnung:
hell und trotzdem kühl? Jeder, der in einer Dachwohnung lebt, kennt das Problem: Im Sommer scheint die Sonne auf das Dachfenster und die Räume werden aufgeheizt. Dann hat man nur die Wahl: Dunkel und kühl? Oder lieber hell und heiß? Eine Alternative ist das Rollladen-System Werso mit Jalousienfunktion (Hersteller: Roma). Durch die am Rollladen angebrachten Lamellen, die sich auffächern lassen, gelangt weiterhin Tageslicht in die Dachräume. Zusätzlich reflektiert das außenliegende Rollladen-System das UV-Licht noch vor der Scheibe, so dass die Wärme erst gar nicht eindringen kann. Das Rollladensystem ist vom Innenraum aus nachrüstbar und passt auf alle gängigen Roto- und Velux-Fenster. Soll das Verlegen von Stromleitungen vermieden werden, gibt es das System auch mit Solarmodul. So wird Sonnenenergie genutzt, um den Rollladen über einen Funk-Handsender per Elektromotor zu bewegen. Bei schlechtem Wetter oder nachts übernimmt ein Akku die Aufgabe. Weitere Informationen finden Sie unter www.roma.de oder Tel. 08222 40 00-0. |