| Vergesslichkeit oder Alzheimer? |
Jeder von uns hat die Erfahrung schon einmal gemacht: Keine Ahnung mehr, wo man den Schlüssel gerade hingelegt hat, so manche Telefonnummer ist entfallen oder man hat den Namen einer Person vergessen. Für solche kleineren Gedächtnisstörungen im Alltag besteht prinzipiell kein Anlass zur Besorgnis, denn sie sind noch lange nicht gleichbedeutend mit Alzheimer, der „Krankheit des Vergessens“. Treten neben der altersbedingten Vergesslichkeit jedoch weitere Störungen oder auffällige Verhaltensweisen auf, können diese Anzeichen für eine Alzheimer-Demenz sein. Ernst zu nehmende Alarmsignale sind Sprachstörungen, Orientierungsprobleme in Raum und Zeit, Beeinträchtigung bei Routineaufgaben im Alltag, gestörte Bewegungskoordination, Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit, um nur einige zu nennen. Bei der Alzheimer-Erkrankung ist der Stoffwechsel im Gehirn gestört, und die Nervenzellen werden geschädigt. Zur Feststellung der Gedächtnis- und Sprachleistung sowie des Orientierungsvermögens steht dem Arzt eine Reihe von Testverfahren zur Verfügung. Diese sind für die Diagnose ebenso wichtig wie eine gründliche körperliche Untersuchung und die Anwendung bildgebender Verfahren wie die „Computertomographie“ (CT) oder die „Magnetresonanztomographie“ (MRT). Eine frühzeitige Diagnose ist äußerst wichtig: Denn je mehr Nervenzellen noch intakt sind, umso besser kann geholfen werden. Mittel zur Heilung der Erkrankung gibt es bisher nicht. Es sind jedoch Medikamente entwickelt worden, die das Fortschreiten der Krankheitssymptome verzögern und so die Lebensqualität länger erhalten können. So genannte Cholinesterase-Hemmer setzen am Stoffwechsel der Nervenbotenstoffe an und sind für die Behandlung von leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz vorgesehen. Neben dem Einsatz von Medikamenten gehört auch die Förderung der vorhandenen geistigen Fähigkeiten zur Therapie. |
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Für weitere Informationen gibt es die kostenlosen Faltblätter „Vergesslich? Erste Warnsignale besser erkennen!“ und „Wie stellt der Arzt die Diagnose?“. Bestellmöglichkeit bei: Alzheimer-Hilfe, eine Initiative von Eisai und Pfizer, Postfach 70 08 33, 60558 Frankfurt, Telefon 0180 33 666 33 (0,09 € pro Min.), www.alois.de. |