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Sommerbühne frei für attraktive Füße und Beine Praktische Tipps zur Schönheits- und Gesundheitspflege |
Der Sommer ist da – duftige Kleider und lässige Shorts sind angesagt. Beine und Füße haben jetzt ihren großen Auftritt! Damit sie in der Sandalensaison besonders gut aussehen – und sich noch besser anfühlen –, gibt go longlife! die besten Schönheits- und Pflegetipps für sommerliche Luxusbeine. Interessant sind diese übrigens nicht nur für Cinderellas, sondern auch für "jeder-Mann". Schließlich wollen auch Männer traumhaft schöne Wohlfühl-Füße haben. |
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| Braun "is
beautiful" Die Sonnengötter meinen es gut mit uns: Denn die gelbe Himmelsmacht bewirkt, dass mehr Glücks- und weniger Schlafhormone gebildet werden. Und das Beste: Sonnengeküsste Haut sieht straffer, schlanker und sportlicher aus. Trotzdem ist mit den warmen Strahlen nicht zu spaßen, denn Sonnenbrand ist gefährlich, kann die Entstehung von Krebs, Allergien und Pigmentstörungen (Altersflecken) fördern. Besonders empfindlich sind Beine und Füße, da sie meist nicht an die Sonne gewöhnt und oft sehr hell sind. Am besten ist es daher, sich auch im Alltag vor Lichtschäden zu schützen. Dafür mischt man einfach etwas Sonnencreme unter die normale Bodylotion. Dabei gilt: je heller und empfindlicher die Haut, desto höher der Lichtschutzfaktor. Beim Eincremen vor allem auf besonders gefährdete Stellen, die so genannten Sonnenstraßen, achten. Dazu zählen speziell die Fußrücken, da dort die Sonnenstrahlen senkrecht auf die Haut treffen. Und: Bitte die Zehen nicht vergessen! |
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| Muntermacher
für die Beine Wer zu schwachem Bindegewebe neigt, hat oft auch das Problem, dass den Venen die Spannkraft fehlt, um einen optimalen Blutrückfluss zum Herzen zu gewährleisten. Folge: Die Beine werden schwer und schmerzen. Hier helfen Cremes mit Weinlaubextrakten und Rosskastanie. Auch Kompressionsstrümpfe und kalte Unterschenkelduschen bringen wieder Schwung in die Beine. Unterstützen lässt sich die Venentätigkeit mit einer gekräftigten Wadenmuskulatur. Probieren Sie es aus: Stellen Sie sich auf ein Bein und heben Sie die Ferse an, bis Sie auf dem Ballen stehen; danach langsam senken und das Ganze zehn Mal wiederholen. Oder gehen Sie Schwimmen, Radfahren, Wandern und Tanzen – damit stärken Sie die Beinmuskulatur und regen die Venentätigkeit an. |
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| Bye bye
Beinhärchen Sommerliche Beine sind vor allem eines: glatt und samtig weich. Durch Epilation und Wachsen entfernt man störende Härchen effektiv – das Ergebnis hält knapp sechs Wochen. Die Härchen müssen allerdings mindestens 0,5 cm lang sein, damit Epilierer und Wachs greifen können. Vor dem Auftragen von Wachs die betroffenen Stellen großzügig mit Babypuder bestreuen und anschließend den Puder abschütteln, so dass ein hauchdünner, gleichmäßiger Puderfilm bestehen bleibt. Das entzieht der Haut überschüssiges Fett, und das Wachs kann besser haften. Gegen den „Trennungsschmerz“ helfen übrigens kühle, in Kamillentee getränkte Wadenwickel. Methoden für eine dauerhafte Haarentfernung bieten Dermatologen und Kosmetikerinnen an. Zum Beispiel werden die Haarwurzeln mit gezielten Laserstrahlen oder breiter gestreutem Xenonlicht behandelt, so dass Härchen samt ihren Wurzeln ausfallen. Wobei das Xenonlicht – auch IPL (Intense pulsed light) genannt – die schonendere der beiden Methoden ist. Wirklich gute Ergebnisse erreicht man damit allerdings nur bei dunklen Haaren auf heller Haut. Diese Verfahren sind zwar etwas kostspielig, das Ergebnis hält jedoch dauerhaft an |
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O Sohle
mio: Pflege für Sommerfüße Die richtige Pflege macht Füße märchenhaft schön – und gesund! Denn besonders bei Hornhaut handelt es sich nicht nur um ein kosmetisches Problem. Werden die Hornschichten nämlich zu dick, können schmerzende Schwielen entstehen. Besser ist vorbeugen: Fußbäder (circa zwei Mal pro Woche) sind die beste Grundlage der Pflege. Dafür die Füße in zwei Litern warmer Milch und ein paar Spritzern Mandelöl baden – das weicht die Hornhaut auf und spendet Feuchtigkeit. Den gleichen Effekt haben Fußbäder mit Harnstoff (Urea). Er gilt als einer der besten Wirkstoffe, um Feuchtigkeit in der Haut zu binden. Badezusätze wie Pfefferminz-oder Lemongrassöl wirken erfrischend. Nach dem Bad lassen sich aufgeweichte Verhornungen prima mit einem Peeling entfernen. Eine Rubbelkur (zum Beispiel mit Bimssteingranulat oder Meersalz) aktiviert außerdem die Blutzirkulation und damit den Zellstoffwechsel – weitere Pflegeprodukte werden dann besonders gut aufgenommen. Hornhaut vorbeugende Lotionen mit Stoffen wie Urea, Lactat (Salz der Milchsäure), Salbei- oder Teebaumöl wirken nun optimal. |
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Das
Einmaleins der schönen Nägel Das war die Pflicht; jetzt kommt die (Pedi-)Kür: Fußnägel sollten kurz und nahezu gerade geschnitten sein, um Entzündungen und Druckverletzungen zu vermeiden. Die Ecken der Zehennägel feilt man am besten rund, sonst wachsen sie ein – und das kann sehr schmerzhaft sein. Feilen Sie zudem an den sich wölbenden Stellen die Oberfläche des Nagels mit einer feinsandigen Feile vorsichtig ab, um ihm die Spannung zu nehmen. Wichtig auch: Schneiden Sie nie die Nagelhaut mit ab; denn sie verhindert, dass Bakterien in das empfindliche Nagelbett eindringen. Störende Nagelhaut lieber mit einem Rosenholzstäbchen in Richtung Nagelbett schieben. Tipp: Benutzen Sie statt Metallfeilen besser schonende Sandblattfeilen – sie beugen Nagelspliss vor. Als krönenden Abschluss freuen sich Sommerfüße über fröhliche Farbtupfer: Lacke in saftigen Sorbetfarben sind die Hingucker der Saison 2009. |
| Über
den Wolken Modebewusste Frauen wissen es längst: Neben Schuhen mit „Wolkenkratzerabsätzen“ schwören Designer in dieser Sommersaison auch auf flache Schuhe und XXS-Absätze. Wer sich dafür entscheidet, zeigt sich nicht nur trendsicher, sondern tut auch etwas für seine Gesundheit. Denn jeder Zentimeter, der uns auf Highheels in luftige Höhen hebt, ist orthopädisch bedenklich – Rücken- und Fußschmerzen sind quasi vorprogrammiert. Wer seinen Beinen und Füßen etwas Gutes tun möchte, trägt also besser flachere Schuhe. Für Männer ist das bequemer Standard: Sie sind daher in puncto Fußgesundheit auch eindeutig auf der besseren Seite. Grundsätzlich gilt: Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung (federnde Sohle, Fußbett, Lüftungslöcher und atmungsaktive Materialien). Denn damit lässt sich Problemen wie Fußpilz oder Fersensporn vorbeugen. |
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| Barfuß:
unten ohne Japanische Kampfkunst wird fast immer barfuß durchgeführt. Warum? Weil im Fuß rund 7000 Nerven enden, die für die gesamte Motorik wichtig sind. Über sie werden auch Organe stimuliert und seelische Ungleichgewichte verbessert. Fördern Sie daher Sinne und Sohlen mit kleinen Übungen „unten ohne“: Ertasten Sie mit Ihren Füßen verschiedene Untergründe, das regt die empfindsamen Nerven an. Gehen Sie über Holz, Rasen, Sand, Wasser oder Kies. Und dann wird getastet, getestet und genossen. Denn wenn die Füße Freude haben, lacht auch die Seele. |
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| Linda Freutel | |
| go longlife!-Ausgabe 2-3/09 Fotos: jupiter images, Wilkinson, mauritius |