| Medizinische
Nachrichten |
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Angenehmere
Vorbereitung für die Darmspiegelung Für eine Darmuntersuchung war bisher eine aufwendige Vorbereitung nötig. Ein vor Kurzem auf den Markt gekommenes Präparat zur Darmreinigung entlastet die Patienten. Bisher mussten vor der Darmspiegelung in der Regel mehrere Liter einer abführenden und reinigenden Flüssigkeit getrunken werden. Nun steht eine Darmreinigungslösung aus Magnesiumcitrat und Natriumpicosulfat zur Verfügung, von der im Abstand von sechs Stunden nur jeweils 150 ml einzunehmen sind. Zusätzlich wird stündlich ein viertel Liter einer beliebigen Flüssigkeit (außer Milch) getrunken. Aufgrund der hohen Akzeptanz und der guten Verträglichkeit wurde das Präparat (CitraFleet) von der Arbeitsgemeinschaft „Gastroenterologica“ des H.G. Creutzfeldt-Instituts Kiel mit dem Innovationspreis 2009 ausgezeichnet. |
TIA
– Wegbereiter zum Schlaganfall Der Schlaganfall hat einen Vorboten: die tansitorischen ischämischen Attacken (TIA). Experten raten dazu, die Anzeichen von TIA ernst zu nehmen – und somit vielleicht einen Schlaganfall abzuwenden. Eine TIA äußert sich durch Ausfallerscheinungen wie Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen, die oft nur Sekunden anhalten. Derartige Symptome werden von vielen Menschen übergangen, dabei sind sie ein sehr ernst zu nehmendes Warnsignal. Jeder zehnte TIAPatient erleidet ohne Behandlung innerhalb von 3 Monaten einen echten Schlaganfall. Eine TIA unterscheidet sich von einem Schlaganfall nur durch die Dauer und das Verschwinden der Symptome. |
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Schlankheitsmittel
Chitosan gilt als bedenklich Vor dem frei verkäuflichen angeblichen „Fettmagneten“ Chitosan wird von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. (GfED) ausdrücklich gewarnt. Die Ernährungswissenschaftler halten das Mittel für kaum wirksam. Sven-David Müller-Nothmann, Sprecher der GfED, zitiert eine Studie, nach der Chitosan nicht in der Lage ist, beim Abnehmen zu helfen. Den Studienergebnissen zufolge bewirkt Chitosan keinen klinisch bedeutenden Gewichtsverlust im Vergleich zu einem Placebopräparat. Auch Professor Dr. Andreas Hahn von der Universität Hannover kommt in seinen Untersuchungen zum gleichen Ergebnis. Ein weiterer Grund, besser auf Chitosan zu verzichten, sind bedenkliche Nebenwirkungen im Zusammenhang mit bestimmten Medikamenten, wie etwa dem blutgerinnungshemmenden Wirkstoff Warfarin oder dem Epilepsie-Medikament Valproat. |
Broschüre:
Die richtige Schmerztherapie Die aktuelle Patientenbroschüre der „Aktion Schmerz 60plus“ informiert Patienten über Therapiemöglichkeiten bei starken Bewegungsschmerzen wie etwa Rückenleiden, Rheuma, Gelenkverschleiß oder Knochenschwund sowie bei Tumorschmerzen. Denn oft fühlen sich Betroffene hilflos, werden zunehmend inaktiv und ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück. Wie lässt sich die Situation von Schmerzpatienten durch eine adäquate Schmerztherapie verbessern? Welche Rolle spielt die medikamentöse Therapie? Warum sind Opioide im Gegensatz zu frei verkäuflichen Schmerzmedikamenten auch in der Langzeittherapie gut verträglich? Warum ist das Risiko von Wechselwirkungen mit anderen Arzneien bei einer Schmerztherapie mit Hydromorphon minimal? Warum sind Opioide mit verzögerter Wirkstofffreisetzung, die zweimal täglich eingenommen werden, von Vorteil? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die neue Patientenbroschüre. Sie soll dazu beitragen, dass Schmerzpatienten aufgeklärt werden und durch die richtige Therapie wieder mehr Lebensqualität gewinnen. Interessierte können die Broschüre „Die richtige Schmerztherapie“ kostenfrei auf der Internetseite www.schmerz60plus.de downloaden oder bestellen sowie bei „Aktion Schmerz 60plus“, Postfach 1350, 65553 Limburg anfordern. |
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Claudia Sarkady |
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| Ausgabe 1/10 Fotos: IDM-Informationszentrale Deutsches Mineralwasser, mauritius |