Das Rhöner Wildkräuterbuch – Ein Streifzug durch die vielfältige Flora der Rhön



Bachbunge, Wilde Möhre, Bärwurz oder Rote Zitrone – in der neu erschienenen Publikation „Das Rhöner Wildkräuterbuch“ werden 42 Heilpflanzen und Wildfrüchte in Mythen, Märchen, Medizin und Küche interessant und lehrreich dargestellt. Die Apothekerin und Buchautorin Gerhild Elisabeth Birmann-Dähne nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die reichhaltige Flora der Rhön, mit ihren zahlreichen würzig duftenden Kräutern und Wildfrüchten.



Dabei erläutert die Autorin nicht nur die gesundheitliche Wirkung der einzelnen Pflanzen und Fruchtsorten, sondern vermittelt ebenso anschaulich und kompetent interessantes Hintergrundwissen wie beispielsweise die Entstehungsgeschichte der Namen. Verschiedene Blickwinkel und Detailwissen – insbesondere der Bezug zur Sagen- und Mythenwelt – lenken die Aufmerksamkeit auf die faszinierende Vielfalt der Natur. Für den Genuss sorgt ein umfangreicher Rezeptteil, der die Geschmackssinne mit edlen Zutaten und gesunden Wildkräutern sowie anderen hochwertigen Nahrungsmitteln mit heilsamen Eigenschaften, verwöhnt. Viele weitere spannende Informationen rund um die Wirkstoffe und deren Wirkungsweise bis hin zu einem Sammelkalender sowie einer großen Anzahl Pflanzenfotografien machen das Buch zu einem wertvollen Nachschlagewerk.

Das Rhöner Wildkräuterbuch, Gerhild Elisabeth Birmann-Dähne, Parzellers Buchverlag, 19,90 €

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Informativ und unterhaltsam erklärt die Autorin Gerhild
Elisabeth Birmann-Dähne die Flora der Rhön.


Wer Lust und Freude verspürt, sich noch intensiver mit der Kräuterkunde auseinanderzusetzen: Die Buchautorin, die sich bereits seit über 30 Jahren mit der Pflanzenkunde beschäftigt, gibt ihr reichhaltiges Wissen in Vorträgen, Wanderungen sowie Seminaren und Kräuter-Kochkursen weiter. So findet z.B. am 11. September 2008 ein vierstündiges Seminar zum Thema „Wie veredelt man Heilkräuter und Wildfrüchte“ in Dietershausen bei Fulda statt. Hier wird den Teilnehmern die einfache und natürliche Konservierung der Kräuter und Früchte anschaulich vermittelt.
Anmeldung: Tel. 06656 50 32 71.

Weitere Informationen unter: www.Herbarias.de
oder Email Birmann-Daehne@t-online.de.



Wildgemüse oder „Un“-Kraut? Einfach genießen!

Der Giersch gilt unter Gärtnern als eines der unbeliebtesten „Un“-Kräuter – gleichzeitig ist er allerdings ein schmackhaftes Wildgemüse, wie das „Giersch-Pasteten“-Rezept aus dem Buch beweist:

Giersch-Pastete
(Rezept für 4 Personen)

Teig:
400 g Weizen, frisch und fein gemahlen
ca. 1 Tasse lauwarmes Wasser
ca. 1/8 l Olivenöl
1 Ei, Meersalz

Füllung:
1 Kopfsalat
500 g Giersch, oder/ auch Schlangenknöterich, Spitzwegerich und andere Wildkräuter
1 Bund Steckzwiebeln
1 Esslöffel gekörnte Brühe
2 große Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
300 g Feta (griechischer weicher Schafskäse)
3 Eier
3 Esslöffel Öl
1/8 l Crème fraiche

Aus den angegebenen Teigzutaten einen geschmeidigen Strudelteig kneten, wobei das Öl zuletzt zugegeben wird. Teig, mit einem Tuch bedeckt, 30 Minuten ruhen lassen.
Salat, Kräuter und Steckzwiebeln grob schneiden und in heißem Öl ca. 5 Minuten dünsten, bis sie zusammengefallen sind. Den Schafskäse zerkrümeln und mit den Eiern vermischen.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in heißem Öl andünsten, zur Käsemasse geben.
Teig in zwei Hälften teilen und beide Teile dünn auswellen. Den Boden einer länglichen Auflaufform mit Öl ausstreichen, eine Teigplatte hineinlegen und sie mit Öl bepinseln. Das gedünstete Wildgemüse zur Hälfte auflegen. Mit gekörnter Brühe bestreuen, Käsemasse aufstreichen, restliches Gemüse darübergeben, wieder mit gekörnter Brühe bestreuen. Dann die zweite Teigplatte darüberbreiten.
Ränder an den Seiten gut festdrücken. Pastete nochmals mit Öl bestreichen. Etwa 30 Minuten bei 175 Grad backen. Inzwischen Crème fraiche mit Muskat würzen und nach ca. 30 Minuten über die Pastete gießen. Nochmals 15 Minuten zu Ende backen.

Wir wünschen guten Appetit!