Entspannte Muskeln verkrampfen nicht

Vorsorge treffen mit der richtigen Ernährung



Spätsommerzeit ist Wanderzeit und überhaupt bestens geeignet, sportliche und andere Aktivitäten draußen zu genießen. Ob Bergsteigen, Radfahren oder Walken – die milden Temperaturen, das besondere Licht und die üppige Natur laden zur Bewegung unter freiem Himmel ein. Doch Vorsicht: Bei starker – und vor allem ungewohnter – körperlicher Belastung, kann es leicht zu Muskelkrämpfen und Muskelkater kommen. Betroffen sind vor allem Waden und Oberschenkel. Der Grund dafür ist meist ein Ungleichgewicht im Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt: Denn wer zum Beispiel stark schwitzt, verliert mit der Flüssigkeit auch Kalzium und Magnesium. Fehlen diese Elektrolyte (Leitstoffe im Körper), ist das Muskelgewebe leichter erregbar. Dadurch entsteht eine erhöhte Krampfbereitschaft.


Sich draußen zu bewegen, ist gesund. Doch ungewohnte Belastung führt schnell zu
Muskelkrämpfen. Achten Sie deshalb auf Ihren Mineralstoffhaushalt.


Beim Krampf zieht sich ein Muskel oder eine Muskelgruppe unwillkürlich schmerzhaft zusammen, ohne sich wieder zu entspannen. Bei etwa 40 Prozent der Deutschen treten zumindest gelegentlich Krämpfe auf, vor allem in den Waden.

 Was tun bei Wadenkrämpfen?

 Dehnen Sie bei einem Wadenkrampf die betroffenen Muskeln, indem Sie den Fuß an den Zehen fassen und in Richtung Schienbein ziehen. Manchmal nützt es auch, umherzugehen und dabei fest aufzutreten.
 Nehmen Sie ein warmes Bad oder umwickeln Sie Ihre Waden mit einem feucht-warmen Tuch, um die verkrampften Muskeln zu lockern.
 Beugen Sie Wadenkrämpfen durch Fußgymnastik und Massagen vor – etwa indem Sie Ihre Füße auf einem Igelball oder speziellen Holzrollen hin und her bewegen.
 Ernähren Sie sich vitamin- und mineralstoffreich, verzichten Sie auf anregende Getränke sowie Genussgifte.
 Achten Sie auf eine ausreichende Magnesiumversorgung und nehmen Sie den Mineralstoff bei Bedarf ergänzend auf.

Viele Menschen kennen den plötzlich auftretenden und schmerzhaften
Wadenkrampf. Eine Massage der Muskulatur oder ein warmes Bad
helfen dem Muskel, sich wieder zu entspannen.


Typische Symptome für Wadenkrämpfe sind ein plötzlich einsetzender stichartiger Schmerz und verhärtete Wadenmuskeln. Manchmal wandert der Krampf bis in den Fuß, so dass die Zehen sich zur Fußsohle hin zusammenziehen. Meist steckt eine Unterversorgung des Körpers mit Magnesium dahinter. Der Mineralstoff ist für das optimale Zusammenspiel von Muskeln und Nerven unverzichtbar.
Zu den häufigsten Ursachen für ein Magnesiummangelsyndrom zählen:

 starkes Schwitzen, zum Beispiel in den warmen Monaten des Jahres
 vermehrter Bedarf an Magnesium bei starker körperlicher Anspannung oder allgemeinem Dauerstress
 zu geringe Flüssigkeitszufuhr.

Deshalb ist es besonders wichtig, beim Sport oder längerer körperlicher Belastung für einen adäquaten Ausgleich von Wasser- und Mineralstoffverlusten, wie Magnesium, zu sorgen. Sinnvoll ist es, sich schon vorbeugend darum zu kümmern, damit der Spiegel im Blut relativ konstant bleibt.

Der menschliche Organismus kann Magnesium nicht selbst herstellen, deshalb müssen wir die benötigten 300 bis 350 Milligramm pro Tag über die Nahrung aufnehmen. Um dabei nicht ins Minus zu geraten, empfehlen Ernährungswissenschaftler vor allem Vollkornprodukte, Nüsse oder Hülsenfrüchte. Dies gilt umso mehr, wenn körperliche und seelische Belastungen gleichzeitig an den Reserven zehren.


Ernährungscheck

Wer seinen Magnesiumbedarf vor allem über die Ernährung „auf Vordermann“ bringen bzw. halten möchte, erreicht dies, wenn er mehrmals pro Woche folgende Nahrungsmittel bevorzugt:

 Vollkornbrot/-backwaren
 Müsli/Haferflocken
 grünes Gemüse (Broccoli, Spinat, Mangold etc.)
 frischen Salat/Rohkost
 frisches Obst
 Milch/Milchprodukte
 Seefisch
 Geflügel
 Hülsenfrüchte (Bohnen, Erben, Linsen)
 Nüsse, dunkle Schokolade oder Kakao
 Sojaprodukte
 magnesiumreiches Heil- und Mineralwasser.

 Tipp:
Wissenswertes rund um das Thema Magnesium finden Interessierte in der neuen Ratgeberbroschüre „Das Entspannungs-Programm für die Muskeln“. Der Leser erfährt, warum Magnesium so wichtig für die Muskeln ist und welche Nahrungsmittel gute Lieferanten für den Mineralstoff sind. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich bei: Queisser Pharma GmbH & Co. KG, Stichwort „Entspannungs-Programm“, Schleswiger Straße 74, 24941 Flensburg, E-Mail: info@queisser.de.



September 2009

Fotos: premium, Doppelherz